Benvenuti - Willkommen

bei Edizioni Braitan

Die Friaul- Bestseller

Briefe aus Grado
1900 – 1912

Emma Auchentaller
Herausgegeben von Christine Casapicola

November 2017
Französische Broschüre
mit vielen Abbildungen und einem herausnehmbaren historischen Stadtplan von Grado
368 Seiten
ISBN 9788886950213

Buchcover - 5 Menschen auf einer Betonerhöhung mit Blick auf das Meer

Grado mit anderen Augen sehen. Die Briefe aus Grado von Emma und Pepi Auchentaller fesseln wie ein Roman und öffnen ein Fenster mit einem völlig neuen Blick auf das Grado vor dem Ersten Weltkrieg. Ein Zeitzeugendokument aus einer männerdominierten Welt, in der sich die energiesprühende Emma Auchentaller energisch und geschickt bewegt, und die Welt von Gestern auf den Kopf stellt. Lebendiger und lauter könnte man das Herz Altösterreichs nicht schlagen hören.

Sommer 1900 … Das Ehepaar Auchentaller aus Wien verbringt erstmals einen Urlaub in Grado. Josef Maria Auchentaller, genannt Pepi, ist ein bekannter Maler und Mitglied der Wiener Secession, 1891 hat er Emma, eine Tochter des Schmuckfabrikanten Georg A. Scheid, geheiratet. Emma und Pepi sind vom reizenden Grado, vom Sandstrand, vom Nichtstun und von der Liebenswürdigkeit der Gradeser entzückt. Was Emma zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass einem ersten Urlaubsgruß mehr als 500 weitere Briefe folgen werden. In den Jahren bis 1912 wird sie darin als Hotelierin, Besitzerin einer Laguneninsel und Betreiberin einer Dampfwäscherei die Eltern über ihre ambitionierten Gradeser Vorhaben auf dem Laufenden halten. Denn Grado und die Adria haben es Emma angetan. Im Herbst 1902 wird der Grundstein zur Pension Fortino und damit zu einem neuen Lebensabschnitt der Auchentallers gelegt. Das Fortino, auf den Resten einer alten Festung gebaut und direkt am Wellenbrecher gelegen, entwickelt sich in den Jahren 1903 bis 1914 zum Flaggschiff der gehobenen Gradeser Hotellerie. Mit an Bord Aristokraten, Politiker, Industrielle und nicht zuletzt Pepis Kollegen wie Carl Moll und Otto Wagner.

Irgendwann im Küstenland

Christine Casapicola

Mai 2016
Französische Broschüre
viele Abbildungen, ca 290 Seiten
ISBN 9788886950206

weit weg von wien

Die Entdeckungsreise in die vertraute Fremde des altösterreichischen Küstenlandes geht weiter: Christine Casapicola begleitet den Leser diesmal von unbekannten Tälern in den Julischen Alpen bis zur Halbinsel von Piran. Mit Blick auf das, was die Menschen mit ihrer Hände Arbeit der Natur abgewinnen (Wein, Honig, Fisch, Salz, Knoblauch, usw …) stehen u.a. die Entenjäger aus der Lagune von Grado, ein findiger Müller aus dem Collio sowie der letzte Matrose der k.u.k. Marine im Mittelpunkt.

„Irgendwann im Küstenland“ … als in Grado ein Vordenker aus Wien mit seiner Sardinenfabrik das erste Kapitel der österreichischen Konservenindustrie schrieb, als in Triest ein mit Schubert befreundeter Dichter zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Stadt wurde, als im April viele Piraner Familien mit Sack und Pack und Hund und Katz auf die Salzfelder übersiedelten und in Görz der österreichische Weinbaukongress Weichen für den Weinbau in der gesamten Monarchie stellte. Das alles und vieles mehr mit einigen Beiträgen von Hans Kitzmüller.

 

Eine Reise auf den Spuren von besonderen Familiengeschichten und ausgefallenen Ideen, die einst weit über die Grenzen des alten k.u.k. Küstenlandes hinaus aufhorchen ließen und diese Region zwischen den Alpen und der Adria prägten.

Weit weg von Wien

Hans Kitzmüller

November 2014
Gebundene Ausgabe
mit Bildanhang
220 Seiten
ISBN 9788886950183

weit weg von wien

Als Hollywoodstar und Burgschauspielerin war Nora Gregor seinerzeit sehr berühmt, 1938 mußte sie jedoch Wien und später auch Europa verlassen. In ihrem Zwangsexil in Südamerika hielt sie ihre Erlebnisse für ein amerikanisches Magazin fest. Aus ihren in Viña del Mar in Chile mit grüner Tinte niedergeschriebenen und teilweise erhaltenen Aufzeichnungen hat Hans Kitzmüller eine spannende Erzählung gemacht. Weit weg von Wien rekonstruiert nicht nur die blendende Karriere einer aus dem altösterreichischen Görz stammenden Schauspielerin, die mit Giganten der Film- und Theatergeschichte wie Max Reinhardt, Carl Theodor Dreyer, Douglas Fairbanks jr., Billy Wilder und Jean Renoir arbeitete, sondern bietet auch einen tiefen Einblick in das private Leben einer faszinierenden Frau, die durch das politische Klima während und nach dem Zweiten Weltkrieg zur Vergessenheit verurteilt wurde.

Nächstes Jahr im Küstenland

Christine Casapicola

März 2014
Französische Broschüre
viele Abbildungen
285 Seiten
ISBN 9788886950176

nächstes jahr im küstenland

Österreich lag einst am Meer. Viele Jahrhunderte lang gehörte das Gebiet zwischen dem nördlichen Isonzotal und Triest zum Habsburgerreich. Auch wenn sich das ehemalige Österreichische Küstenland nun auf Italien und Slowenien verteilt, ist die Region immer ein gemeinsames Ganzes geblieben. In den Familiengeschichten lebt der Alltag von gestern weiter und man erinnert sich stolz an herausragende Persönlichkeiten, die es "damals in Wien" weit gebracht haben.

In fünfzehn Lebensbildern werden Landstriche, die Geschichte des altösterreichischen Küstenlandes (mit Schwerpunkt Grado, Triest, Görz, Collio) und Menschen porträtiert, unter anderem J.M. Auchentaller, Max Fabiani, Nora Gregor und viele andere.